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"...in Lehrbüchern steht viel. In der Praxis kommt es auf die Anwendungsform von Methoden und Instrumenten an..." Andreas Frick

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FAQs zur Zertifizierung

Hier beantworten wir Ihnen typische Fragen rund um die Themen Ausbildung und Zertifizierung im Projektmanagement. Sollte etwas fehlen, sprechen Sie uns gern an ...

Was bringt eine Zertifizierung im Projektmanagement?

Die Zertifizierung im Projektmanagement verzeichnet seit ihren Anfängen im Jahr 1995 exponentielle Zuwachsraten. Die Anzahl der weltweit ausgestellten Zertifikate liegt heute weit über 500.000. In Deutschland liegt diese Anzahl bei ca. 30.000 Zertifikaten. Der weit größte Teil davon (ca. 80%) fallen auf eine Zertifizierung nach dem Vier-Ebenen-System der IPMA (interenational project management assoziation), in Deutschland vertreten durch die GPM (Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V.). Arbeitgeber wie auch deren Kunden fordern zunehmen solche Nachweise.

Arbeitgeber und Auftraggeber

  • erwarten professiolelles Projektmanagement nach vergleichbare Standards
  • nutzen das Vier-Ebenen-System der IPMA / GPM für die Personalentwicklung
  • erlangen in den Märkten einen Image-Gewinn durch hochwertige zertifikate Arbeit
  • erreichen dadurch Wettbewerbsvorteile bei Akquisition und Auftragsvergabe
  • erfüllen damit heutige Anforderungen von Auftraggebern
  • verbessern mit einer Zertifizierung ihre Prozesse im Projekt- und Mehrprojektmanagement
  • orientieren sich an den "best-practices" im Projektmanagement

Lehrgangsteilnehmer und Zertifikanten

  • erhalten eine neutrale Bewertung Ihrer Kompetenz
  • erhalten berufliche und persönliche Anerkennung
  • reflektieren ihre bisherige Projektpraxis und Qualifikation
  • führen nach einem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung und Zertifizierung einen anerkannten Titel
  • verbessern ihre Chancen am Arbeitsmarkt
  • beschleunigen i.d.R. ihre berufliche Karriere
  • sichern ihren Arbeitsplatz


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Welche Grundlage hat die Zertifizierung und die Ausbildung der GPM?

Seit mehr als 30 Jahren entwickeln in internationaler Abstimmung die Berufsverbände des Projektmanagement ein gemeinsames Bild zur Frage: Welche Kompetenzen werden im Projektmanagement benötigt? Organisiert in der international project management organisazion IPMA teilen heute über 50 Nationen - von den USA bis nach China - ein gemeinsames Bild zur Frage der benötigten Kompetenzen im Projektmanagement. Dies ist dokumentiert in der IPMA Competence Baseline ICB, aktuell in der Version 3.0 - ICB 3.0 .

Die IPMA Competence Baseline ICB 3.0 bildet die Grundlage für die Ausbildung und Zertifizierung im Projektmanagement weltweit und auch bei uns in Deutschland. Die ICB 3.0 liegt für uns auch in übersetzter Form als National Competence Baseline - NCB 3.0 vor.

Auf Basis der ICB 3.0 wurde das Lehrbuch "Kompetenzbasiertes Projektmanagement PM3" entwickelt, das heute die Grundlage für die Ausbildung im Projektmanagement in den Lehrgängen zum Projektmanagement Fachmann / Fachfrau GPM - Qualifizierungslehrgang IPMA Level D und den weiterführenden Ausbildungsgängen darstellt.



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Wie kann ich mich optimal auf eine Zertifizierungsprüfung vorbereiten?

Optimal bereiten unsere Qualifizierungslehrgänge zum Projektmanagement-Fachmann GPM® und die Aufbaukurse zur Zertifizierung zum Projektmanager und Senior Projektmanager auf die Zertifizierungsprüfung vor. Sehen Sie hierzu unsere Lehrgangsbeschreibungen:

  • Projektmanagement Fachmann GPM® - Qualifizierungslehrgang IPMA Level D
  • Aufbaulehrgang Zertifizierter Projektmanager / Zertifizierter Senior Projektmanager GPM®, IPMA Level C und Level B
  • Kombinationslehrgang IPMA Level C/B plus D
  • Coaching zum Zertifizierten Projektdirektor GPM®, IPMA Level A



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Welche Voraussetzung sind für die Ausbildung Level D erforderlich?

Voraussetzung für die Teilnahme am Lehrgang ist ein abgeschlossenes technisches, betriebswirtschaftliches oder sozialwissenschaftliches Studium oder eine vergleichbare Fachschulausbildung. Idealerweise liegen bereits Erfahrungen in der Projektarbeit vor, z. B. als Mitarbeiter in Projekten.



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Welche Voraussetzung sind für die Ausbildung Level C oder B erforderlich?

Ideale Voraussetzung ist eine Zertifizierung zum Projektmanagement Fachmann bzw. Fachfrau GPM®, IPMA Level D. In dem Vorbereitungskurs wird davon ausgegangen, dass Projektmanagement von den Inhalten und vom Können her auf dem Niveau eines Projektmanagement Fachmann bzw. Fachfrau GPM® beherrscht wird. Im Kurs selbst werden vertiefende Themen des Projektmanagements behandelt, z. B. die Methoden des Mehrprojektmanagements und eine Vorbereitung auf das Assessment der Zertifizierungsprüfung. Zu den Inhalten des Kurses sehen Sie bitte unsere Kursbeschreibung .

Da im Anschlus an die Ausbildung im Regelfall eine Zertifizierung zum Zertifizierten Projektmanager (IPMA Level C) oder Zertifizierten Senior Projektmanager (IPMA Level B) angestrebt wird, sollten die Voraussetzungen für die Zertifizierung ebenso geprüft werden.

  • Voraussetzung für die Zertifizierungsprüfung zum Zertifizierten Projektmanager GPM® IPMA, Level C sind drei Jahre Berufserfahrung in der Projektleitung in nicht komplexen Projekten.
  • Voraussetzung für die Zertifizierungsprüfung zum Zertifizierten Senior Projektmanager GPM®, IPMA Level B sind fünf Jahre Berufserfahrung in der Projektleitung, davon drei Jahre in komplexen Projekten.

Eine Prüfung dieser Voraussetzung muss jeweils individuell erfolgen.

Gern beraten wir Sie zu diesen Fragen - hier finden Sie Ihre Ansprechpartner.

Hinweis: Es besteht ebenso die Möglichkeit beide Ausbildungsgänge im Kombi-Kurs zu absolvieren. Die Kombi-Ausbildung kombiniert eine fundierte Projektmanagement-Ausbildung und führt bei Vorliegen der erforderlichen Erfahrungen direkt zur Zertifizierungsprüfung nach IPMA Level C oder Level B - sehen Sie hierzu die Kursbeschreibung - Kombi-Kurs.



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Kann ich mich auch direkt zur Zertifizierunngsprüfung anmelden?

Ja – man kann sich auch direkt zur Zertifizierung bei der Zertifizierungsstelle PM-Zert der GPM anmelden ohne irgendeine Ausbildung absolviert zu haben. Man muss dann auf andere Weise klären, ob das Know-How und die Anwendungskompetenz ausreicht. Unsere Ausbildungsgänge führen allerdings sicher zur Zertifizierung.



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Wie kann ich erkennen, welche Wissenslücken bestehen?

Eine erste Klärung kann erzielt werden, in dem Sie sich die 46 Themen der IPMA Competence Baseline ICB 3.0 bzw. die deutsche Ausgabe, die National Competence Baseline NCB 3.0 anschauen. Dort sind die einzelnen Themen auf jeweils eins bis zwei Seiten in der Übersicht beschrieben. Fragen Sie sich dann, inwieweit Sie über das theoretische Rüstzeug, über die Anwendungskompetenz und über die Erfahrungen verfügen.



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Kann ich direkt eine oder mehrere Zertifizierungsebenen überspringen?

Ja – man kann auch ohne vorheriges Zertifikat direkt z. B. die Zertifizierung zum Senior Projektmanager IPMA Level B anstreben. Hierbei ist zu beachten, dass bei einer direkt angestrebten Level C oder Level B Prüfung auch das theoretische Wissen Level D geprüft wird. Es sind dann zwei schriftliche Prüfungen zu absolvieren. Es empfielt sich individuell zu prüfen, ob das Wissen und auch die Erfahrungen gegeben sind.



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Kann ich direkt eine Teilnahme am Vorbereitungslehrgang für Level C/B anstreben?

Der Vorbereitungskurs Level C/B setzt voraus, dass Projektmanagement auf der theoretischen Ebene gekonnt und verstanden ist und es auch praktisch angewendet werden kann. Dies wird durch den Lehrgang zum Projektmanagement Fachmann GPM® am besten sichergestellt.
Sollten Sie bereits verschiedene andere Seminare im Projektmanagement besucht haben, sich auch in der Literatur auskennen und auch in der Praxis Projektmanagement auf einem hohen Niveau anwenden, so kann der Besuch des Vorbereitungskurses möglicherweise reichen. Dies ist allerdings in eher seltenen Fällen gegeben, denn die Zertifizierungsprüfung stellt hohe Anforderungen an Wissen und Können zu dem Themenspektrum des Projektmanagements.

Sehen Sie sich hierzu die Inhalte der 46 Kompetenzfelder der IPMA Competence Baseline ICB 3.0 an, die die Grundlage für die Ausbildung und Zertifizierung im Projektmanagement weltweit und auch bei uns in Deutschland heute darstellt. Die ICB 3.0 liegt für uns auch in übersetzter Form als National Competence Baseline - NCB 3.0 vor.

Sprechen Sie uns an. Wir unterstützen Sie gern bei Ihrer individuellen Einschätzung.



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Ist das Zertifikat bei der GPM auch international gültig?

Ja – die durch die GPM ausgestellten Zertifikate sind international gültig, da sie auf der Basis der IPMA Competence Baseline ICB und nach den Regeln der international project management assoziation IPMA geprüft und vergeben werden. Auf Wunsch kann daher auch ein internationales Zertifikat - dann in englischer Sprache - ausgestellt werden.



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Wo liegt der Unterschied zwischen IPMA, PMI oder Prince2?

Die Ansätze unterscheiden sich in mehrfacher Hinsicht.

Ein erster zentraler Unterschied liegt bei den behandelten Inhalten. Während PMI und Prince2 lediglich die Methoden des Projektmanagements adressieren geht der Ansatz der IPMA weiter. Hier werden ebenso alle relevanten "Soziale-Kompetenz-Themen" mit einbezogen, sowie auch die sogenannten "Kontext-Kompetenzen", also die projektübergreifenden Themen z. B. das Mehrprojektmanagement oder auch die rechtlichen Aspekte des Projektmanagements. Zu den Inhalten werfen Sie einmal einen Blick in die IPMA Competence Baseline ICB oder in die deutsche Übersetzung die National Competence Baseline NCB.

Ein weiterer zentraler und grundsätzlicher Unterschied besteht in der "Kompetenzorientierung" des IPMA-Ansatzes einerseits und der "Regelorientierung" von PMI und Prince2 andererseits.

Der PMBOK® Guide des PMI ist eine prozessorientierte Ausarbeitung zum Ablauf des Projektmanagements. Projekte sollen demnach idealerweise nach den Regeln des PMBOK® Guide ablaufen. Es handelt sich um einen normativen und regelbasierten Ansatz, der seine Wurzeln in den USA hat. Prince2 zählt ebenso zu den regelbasierten Ansätzen; hier wird noch deutlicher in einer Art Vorgehensmodell zum Projektmanagement beschrieben, wie vorzugehen ist und welche Vorlagen verwendet werden sollen.

Der IPMA-Ansatz ist hingegen ein kompetenzorieniterter Ansatz. Hier steht weniger das Befolgen von normativen Regeln im Vordergrund als vielmehr die Fähigkeit, Regeln für ein Unternehmen oder ein Projekt entwickeln oder adaptieren zu können und diese dann anwenden zu können. Der Projektmanager soll in den 46 Themenfeldern der ICB Kompetenzen aufweisen und in der Lage sein, die jeweilige Anwendungsform und Ausprägung des Projektmanagements auf das Projekt, die Situation, die Aufgabenstellungen und die Organisation hin auszurichten.

Dahinter steckt die Überzeugung, dass es nicht einen einzigen Lösungsweg für alle noch so unterschiedlichen Projekte und Organisationen geben kann. In der Praxis müssen der Projektmanager und die Unternehmensleitung ihr Handeln auf die jeweilige Situation ausrichten; eine Grundhaltung, die von neuen Forschungsergebnissen untermauert wird und die dem erfahrenen Praktiker präsent ist. Eine fest definierte Vorgehensweise für Projekte oder ein definiertes Prozessmodell finden Sie daher beim IPMA-Ansatz nicht. In verschiedenen Branchen und je nach Projektart muss unterschiedlich vorgegangen werden.

Der kompetenzorientierte Ansatz der IPMA hat seine Wurzeln in Europa und der dortigen Kultur. Er ist deshalb eher für die Europäer geeignet als der regelbasierte Ansatz des PMI. Hingegen ist in den USA der regelbasierte Ansatz von großer Bedeutung. Europäische Unternehmen, die stark mit amerikanischen Unternehmen zusammenarbeiten, werden sich mit der Vorgehensweise nach PMI befassen müssen. Dies alles hängt mit der jeweiligen Arbeitskultur, der Geschichte aber auch mit den unterschiedlichen Bildungssystemen zusammen.

Der kompetente Projektmanager nach IPMA kann neben anderen Ansätzen auch den PMBOK® Guide für sein Unternehmen adaptieren. Dies durch Kompetenzentwicklung zu ermöglichen und zu gewährleisten -  das ist die Zielsetzung des IPMA-Ansatzes.

Die Ansätze unterscheiden sich noch in weiterer Hinsicht. Hier möchte ich auf den Beitrag von Prof. Dr. Michael Gessler verweisen, den er für die Einleitung des PM3 verfasst hat.

Melden Sie sich gern bei uns, wenn Sie weitere Fragen haben - "Einleitung: Kompetenzbasiertes Projektmanagement - PM3 ".



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Welche Fördermöglichkeiten bestehen?

Es bestehen verschiedene Fördermöglichkeiten auf Landes- und Bundesebene. Nutzen Sie hierzu unsere Förderberatung.



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ICB30.BMPDie National Competence Baseline 3.0 ist die deutsche Übersetzung der IPMA Competence Baseline 3.0. - NCB 3.0

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